Ausstellung der Schulwandbilder von Gebhard Fugel

Für die Planung einer Ausstellung von Werken des bedeutenden schwäbischen Künstlers Gebhard Fugel benötigen wir Ihre Unterstützung. Besonders für Schulklassen, Menschen mit Behinderungen und Senioren soll die Ausstellungen viele Anknüpfungs- und Berührungspunkte bieten. Die Ausstellung wird niederschwellig konzipiert und ist barrierefrei zugänglich.

Im Zentrum des Standorts Ursberg befindet sich in der Alten Ökonomie in Ursberg eine große Fläche, die wir in den vergangenen Jahren für verschiedenste Veranstaltungen und auch als Ausstellungsraum für Bilder- und Textwände, die die Geschichte der St. Josefskongregation und des Dominikus-Ringeisen-Werks darstellen, genutzt. Nun haben wir dort etwas ganz Besonderes vor: eine Ausstellung der Schulwandbilder des schwäbischen Künstlers Gebhard Fugel.

Gebhard Fugel (geb. 1863 in Ravensburg, gestorben 1939 in München) galt unter den Zeitgenossen als ein „Erneuerer christlicher Kunst“. Er schuf zahlreiche Fresken und Altarbilder für Kirchen in Deutschland, der Schweiz, Italien, Österreich und den USA sowie das weltbekannte „Panorama“ in Altötting. Bekannt wurde er durch eine Serie von über 100 Gemälden zur Bibel, die im Druck weit verbreitet waren (Originale im Diözesanmuseum Freising). In Ursberg selbst schuf er zwei Deckengemälde in der Kapelle St. Maria, die aber leider durch einen Brand in den 1930er Jahren zerstört wurden.

Im heutigen Regierungsbezirk Schwaben schuf Fugel mehrere Fresken, Wandbilder und andere Kunstwerke:

  • Deckengemälde St. Ambrosius und Ölbergszene an der Außenfassade der Pfarrkirche St. Ambrosius in Hergensweiler, Westallgäu 1897
  • Predigt des Paulus auf dem Areopag, 1898 Pfarrkirche St. Peter und Paul Ellhofen/Westallgäu
  • Altarblatt St. Martin in Aystetten bei Augsburg, 1912
  • Deckengemälde Himmelfahrt Mariä in der Anstaltskirche Ursberg (bei einem Brand vernichtet)
  • Freskenzyklus in der Stadtpfarrkirche, Mindelheim
  • Röthenbach, Deckengemälde „Petri Pfingstpredigt“
  • Deckengemälde in Münster am Lech, 1917

In der geplanten Ausstellung sollen die von ihm erstellten Schulwandbilder zum Einsatz kommen. Schulwandbilder sind ein lebendiges und anschauliche-erfahrbares Zeitzeugnis einer pädagogischen Umbruchszeit. Besonders für Schulklassen, Menschen mit Behinderungen und Senioren soll die Ausstellungen viele Anknüpfungs- und Berührungspunkte bieten. Die Ausstellung wird niederschwellig konzipiert und ist barrierefrei zugänglich.

Die Ausstellung soll den Bestand der Schulwandbilder Gebhard Fugels den Ausstellungsbesuchern anschaulich näher bringen. Dazu werden die historischen großformatigen Kartonagen an hängenden weiß lackierten Holzwänden thematisch angeordnet. Einige Informationen über die gezeigten Werke finden sich auf Informationstafeln. Weitere Informationen werden in einem Ausstellungskatalog zugänglich gemacht werden.

Die historischen Schulwandbilder weisen durch den jahrzehntelangen Einsatz an unseren Schulen einige Gebrauchsspuren auf. So werden die Ausstellungsobjekte glaubhafte Zeugen einer ganzen religionspädagogischen Epoche.

Zu Beginn der Ausstellung werden die Besucher in die Materie der Schulwandbilder eingeführt, dazu stehen verschiedene Schulwandbilder aus verschiedenen Epochen zur Ansicht zur Verfügung.

In einem weiteren Schritt werden das Leben und das Werk Gebhard Fugels zur Ansicht gebracht sowie seine besondere Relevanz für die Region Bayerisch-Schwaben erläutert.

Schließlich eröffnet die Ausstellung den Blick auf eine Vielzahl der historischen Schulwandbilder des Künstlers. Hier können die Besucher ganz in die Schaffenswelt Gebhard Fugels eintauchen und sich mit seiner Form der Malerei auseinandersetzen.

Die Ausstellung bietet Texte in einfacher Sprache sowie Texte für Schüler, um sich mit dem Werk Fugels kritisch zu beschäftigen.

Die Personal- und Sachkosten für diese Ausstellung, die im Rahmen des Jubiläumsprogramms ab September 2021 durchgeführt wird, sind allerdings beträchtlich und belaufen sich auf gut 32.000 Euro. Diese Kosten können nur mit finanzieller Unterstützung getragen werden.

Haben Sie Interesse, dieses Projekt zu unterstützen? Dann wenden Sie sich bitte an Herrn Dietmaier-Koch, Religionspädagogischer Fachdienst, Tel. 08281 92-1579 oder martin.dietmaier-koch@drw.de.

Gerne legen wir Ihnen das Exposè vor, dem Sie Näheres über die die Person Fugel, dessen Werke und auch die Kosten für die Organisation, Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung entnehmen können.

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