Ausstellung "Vergessene Schätze"

Die Schulwandbilder von Gebhard Fugel (1863-1939)

 

Gebhard Fugel (geb. 1863 in Ravensburg, gestorben 1939 in München) galt unter den Zeitgenossen als ein „Erneuerer christlicher Kunst“. Er schuf zahlreiche Fresken und Altarbilder für Kirchen in Deutschland, der Schweiz, Italien, Österreich und den USA, sowie das weltbekannte „Panorama“ in Altötting. Bekannt wurde er auch durch eine Serie von über 100 Gemälden zur Bibel, die als Schulwandbilder weit verbreitet waren (Originale im Diözesanmuseum Freising). Diese Schulwandbilder sind Ihnen vielleicht im eigenen Religionsunterricht im Unterricht begegnet.

Ursberg steht in besonderem Verhältnis zu Gebhard Fugel. Zeit seines Lebens war Fugel immer wieder persönlich in Ursberg zu Gast, da seine Nichte in der Einrichtung St. Maria lebte. Hier malte er die im Brand zerstörte ehemalige Kapelle von Alt-St. Maria aus. Ein Ölgemälde, das er seiner Nichte hinterließ, befindet sich als Leihgabe bei der Kongregation. Auch dieses wird in der Ausstellung zu sehen sein. Eine Schülerin Fugels, Sr. M. Bernada Klotz CSJ aus der St. Josefskongregation, nahm dessen Stil auf und entwickelte ihn in ihrem Sinne weiter. Eine Auswahl dieses Schaffens wird ebenfalls in der Ausstellung gezeigt.

Zielgruppen sind sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Menschen mit Behinderung und Seniorinnen und Senioren. All diese Menschen werden durch besondere, ihren kommunikativen Bedürfnissen angepasste Führungen durch die Ausstellung begleitet werden. Die Konzeption habe ich diesem Schreiben beigefügt.

Schirmherr: Dr. Theo Waigel

Ort: Alte Ökonomie in Ursberg

Zeit: September/Oktober

Nähere Informationen folgen.

 

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