Werkstatt für behinderte Menschen

Ein Arbeitsplatz als Lebensraum

Werkstatt für behinderte Menschen

Ein Arbeitsplatz als Lebensraum

Es gibt für jeden Menschen eine Aufgabe.

 

 

Die Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung ist uns ein großes Anliegen. Wir bieten mit unseren Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) Arbeitsstätte und Lebensraum für erwachsene Menschen mit Behinderungen. Die Werkstatt dient der beruflichen und sozialen Eingliederung und Bildung.

Informationen

Welche Aufnahmevoraussetzungen gibt es?

Das Angebot der WfbM steht offen für Menschen mit geistigen, körperlichen und/oder psychischen Behinderungen, "...die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können,..."
(§ 219 SGB IX)

Außerdem wird ein Kostenübernahmebescheid vom zuständigen Leistungsträger (zum Beispiel der Agentur für Arbeit oder vom Bezirk Schwaben, Unterfranken oder Oberbayern) benötigt.

Wie läuft die Aufnahme in die Werkstatt ab?
  • Vor der Aufnahme in die Werkstatt ist beim zuständigen Leistungsträger (zum Beispiel bei der Agentur für Arbeit) ein Reha-Antrag zu stellen.
  • Im dreimonatigen Eingangsverfahren wird zunächst geprüft, ob die Werkstatt der richtige Ort für die Rehabilitation ist.
  • Im Berufsbildungsbereich werden dann notwendige Voraussetzungen für das Arbeitsleben geschaffen und weiter ausgebaut. Gemeinsam wird hier entschieden, in welchen Bereichen in den kommenden zwei Jahren Praktika absolviert werden sollen.
  • Anschließend erfolgt – abhängig von den individuellen Fähigkeiten und Neigungen des Beschäftigten – der Wechsel in den Arbeitsbereich.

Während des Eingangsverfahrens und des Berufsbildungsbereichs erhält der Beschäftigte in der Regel ein Ausbildungs- oder Übergangsgeld. Im Arbeitsbereich wird ein Arbeitsentgelt bezahlt, das sich am Leistungsvermögen des Einzelnen orientiert

Was bietet die Werkstatt?
  • fachgerechte Anleitung und Assistenz durch ein qualifiziertes Team aus Fachkräften der Arbeits- und Berufsförderung, Heilerziehungspflegern und Sozialpädagogen
  • Orientierung an eigenen Interessen und Fähigkeiten bei der Wahl des Betätigungsfeldes
  • Chance auf berufliche und persönliche Weiterentwicklung
  • Pflege und Betreuung – individuelle Unterstützung auch bei höherem Hilfebedarf
  • Möglichkeit der Vermittlung auf einen ausgelagerten Arbeitsplatz der Werkstatt oder ein Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsplatz
  • halbjährlich stattfindendes, abwechslungsreiches Bildungsprogramm mit Kursen zu den Themen: Gesundheit und Fitness, Gestaltung, Musik, Wissen, berufliche Fertigkeiten
  • Beschäftigte sind in der Werkstatt kranken-, pflege-, renten- und unfallversichert.
  • individuell gestaltete Assistenz, professionelle Unterstützung, vielfältige Angebote und angepasste Arbeitsplätze
  • In begründeten Fällen kann ein Fahrdienst beantragt werden.

Unsere Angebote vor Ort