Inklusives Umwelt-Erlebnis Projekt
Bildungsprojekt des Therapiehofes St. Leonhard in Ursberg
Kindern und Jugendlichen von der Kita bis zur Oberstufe bieten der Therapiehof St. Leonhard in Ursberg, der zum Dominikus-Ringeisen-Werk gehört, ein inklusives Umwelt-Erlebnis Projekt. Es fördert das Wissen und das Verständnis für die Umwelt sowie die eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Das direkte Naturerlebnis ist wichtiger Bestandteil des Projekts. Die jungen Menschen kommen mit Tieren und der Umwelt in Berührung und üben den sensiblen Umgang mit ihnen. So entwickeln sie ein wertschätzendes Verhalten und erwerben nachhaltiges Wissen, das auf ihren Erfahrungen fußt.
In der Begegnung mit Menschen mit Behinderung bauen sie zudem Vorurteile ab und lernen andere Lebensperspektiven kennen.
Unsere Motivation
Inklusive Bildung
Nachhaltige Bildung
Das erwartet Sie
Das Projekt umfasst vier Module, die je nach Altersgruppe etwa 1–2 Stunden dauern.
Mögliche Durchführung:
- Modul 1 + 2 und 3 + 4 an jeweils zwei halben Tagen
- Modul 1–4 kompakt an einem ganzen Tag
Wir empfehlen, wenn möglich, die Durchführung an zwei Vormittagen, damit Erlebnisse nachwirken und Erfahrungen sich nachhaltig festigen können.
Unser inklusives Umwelt-Erlebnis Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche vom Elementarbereich bis zur Oberstufe. Die Inhalte werden altersgerecht angepasst.
Der inklusive Theraphiehof St. Leonhard
- Ankommen und kennenlernen
- Erwartungen klären
- Berührungspunkte schaffen
- Inklusion erleben
- Gemeinsam aktiv werden
- Grundbedürfnisse der Tierarten kennenlernen
- Heu, Stroh, Mist, Wasser und Co: Dimensionen des Verbrauchs sowie nachhaltige Nutzung
- Reflexion
Die Herde als sozialer Verband
- “Sturer Bock und blödes Schaf?!”
- Abbau von Vorurteilen und Klischees
- Erlebnispädagogische Elemente
- Selbstwirksamkeitserfahrungen
- Kooperation und Gemeinschaftssinn
- Soziale Kompetenzen
- Reflexion
Die Natur mit allen Sinnen erleben
- Achtsamkeit
- Sinnliche, kreative und forschende Naturerfarungsmöglichkeiten
- Ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung von Biodiversität
- Reflexion
Die Kuh kann mehr als “muh”
- Der ökologische Fußabdruck
- Wiederkäuer in Zusammenhang mit Klima und Umwelt
- Das Rind als soziales intelligentes Lebewesen
- Kritische gemeinsame Analyse
- Hautnahe Erlbenisse mit den Ochsen
- Abschlussrunde
Das Projekt läuft von September 2024 bis Juli 2026 und wird vom Rotary-Club Augsburg-Renaissancestadt finanziert. Für Sie entstehen daher keine Teilnahmegebühren – lediglich Anfahrt und Verpflegung sind selbst zu tragen.
Das Projekt wird ab September 2026 weitergeführt. Bei Interesse können Sie sich bezüglich der Kosten jederzeit gerne melden.
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