Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter: An der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg sind 69 Absolventinnen und Absolventen in ihre berufliche Zukunft entlassen worden. 43 Studierende haben die dreijährige Ausbildung in Heilerziehungspflege und 26 die einjährige Ausbildung in Heilerziehungspflegehilfe erfolgreich abgeschlossen.
Das Motto der Entlassfeier im Ursberger Klosterbräuhaus lautete „Stolpersteine und Meilensteine“ und griff die Erfahrung der Studierenden auf, dass es gerade die unbequemen Herausforderungen sind, die rückblickend als besonders wertvolle Momente im Gedächtnis bleiben. Herausforderungen und Krisen ermöglichen oft erst Wachstum und Lernen und markieren nicht selten wichtige Wendepunkte im Leben.
Die besten Abschlüsse mit der Note 1,0 erzielten in diesem Jahr Christiane Vinatzer (dreijährige Ausbildung) sowie Melanie Gersch und Tarja Rößle (einjährige Ausbildung). Das beste Fachabitur erreichte Maximilian Hinze mit einem Notendurchschnitt von 1,05. Die Auszeichnung für die beste Facharbeit mit dem Titel „Mein Handy ist mein Auge“ erhielt Elena Neff. Sie wurde im Rahmen der Abschlussfeier ebenso geehrt wie die Absolventinnen und Absolventen mit den besten Abschlüssen. Von den 26 Absolventinnen der einjährigen Helferausbildung wechseln 14 im September in die dreijährige Fachkraftausbildung. „Darüber freuen wir uns sehr. Diese Tatsache spricht für gute Lern- und Arbeitsbedingungen an unserer Schule, aber auch für die gute Betreuung in unseren Praxisstellen“, betonte die sichtlich stolze Schulleiterin Andrea Burghard.
Entgegen einem bundesweiten Trend verzeichne die Ursberger Fachschule steigende Studierendenzahlen, sagte Burghard vor den rund 250 Gästen. Grund dafür seien neben der sinnstiftenden Tätigkeit auch die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften werde insbesondere aufgrund der bevorstehenden Renteneintritte in den kommenden Jahren weiter deutlich steigen.