Wir wünschen uns, dass endlich Frieden kommt

Ukrainische Delegation besucht das Dominikus-Ringeisen-Werk Ukrainische Delegation besucht das Dominikus-Ringeisen-Werk

Datum: 28. Juli 2026, 9:33 Uhr
Ukrainische Delegation zu Gast im Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg

Wie können Menschen mit Behinderung auch in Kriegszeiten bestmöglich unterstützt werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Delegation aus der Ukraine bei ihrem Besuch im Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg. Der Besuch war Teil einer Fach- und Bildungsreise die der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) organisiert hatte. Die Gäste informierten sich über die Betreuung geflüchteter Menschen mit Behinderung, tauschten sich mit Fachkräften aus und besuchten unter anderem das Haus Dominikus. Dort leben seit Beginn des russischen Angriffskriegs 78 junge Menschen mit Beeinträchtigung aus Krywyj Rih. Wolfgang Tyrychter, CBP-Vorstandsvorsitzender und Vorstandsmitglied des Dominikus-Ringeisen-Werks, begrüßte die ukrainische Delegation und lud im Anschluss zu einem fachlichen Austausch über die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigung in das Ursberger Krankenhaus St. Camillus ein. Die Qualifizierung von Fachkräften wiederum war Thema beim anschließenden Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege in Ursberg. "Es ist von hohem Wert, dass die ukrainischen Fachleute hier in Ursberg das spezifisch deutsche Berufsbild Heilerziehungspflege näher kennenlernen konnten", würdigte Wolfgang Tyrychter im Anschluss. In der Ukraine würden aktuell Qualifizierungsmaßnahmen von Fach- und Assistenzkräften für Inklusion und Teilhabe entwickelt.

Auf seiner Webseite berichtet der CBP ausführlich über die Reise der ukrainischen Delegation, ihre Eindrücke im Dominikus-Ringeisen-Werk und die Situation von Menschen mit Behinderung in der Ukraine. Den vollständigen Beitrag finden Sie hier: https://www.cbp.caritas.de/pressemitteilungen/wir-wuenschen-uns-dass-endlich-frieden-kommt/3332886/

 

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