"InkluMed" startet in Krumbach

Überregionales Kompetenznetzwerk für die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung

Datum: 24. Februar 2026, 14:15 Uhr
Zahlreiche Partner unterstützen das Kompetenznetzwerk "InkluMed" Bild: Maresa Schiele
DRW-Vorstandsvorsitzender und Geistlicher Direktor Martin Riß begrüßt den Zusammenschluss zur medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung Bild: Till Hofmann

Menschen mit mehrfachen oder komplexen Behinderungen haben Anspruch auf eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung, die aktuell nur unzureichend gewährleistet ist. Aus dieser Erkenntnis heraus haben sich das Dominikus-Ringeisen-Werk und die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach auf den Weg gemacht, diese Patientinnen und Patienten künftig ganz auf ihre individuellen Bedürfnisse bezogen zu behandeln. Geplant ist dies an der Kreisklinik in Krumbach (somatisch) und im Krankenhaus St. Camillus in Ursberg (psychiatrisch). Dafür sind spezialisierte medizinische, pflegerische und therapeutische Kompetenzen und Erfahrung nötig. 

Ein überaus wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die Gründung des Kompetenznetzes „InkluMed – Medizin für Menschen mit mehrfacher oder komplexer Behinderung“, die am Montag, 23. Februar, in der Klinik Krumbach erfolgt ist. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Akteurinnen und Akteuren, die sich mit ihrer ausgewiesenen Expertise Hand in Hand bei der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung engagieren und die medizinische Versorgung gestalten.

„Wir haben viel Rückenwind erfahren dürfen“, sagt die stellvertretende Klinikvorständin Angela Mändle, die mit Chefarzt Dr. Joachim Durner das Kompetenznetz leiten wird. Sie spielt mit diesem Bild auf die Partnerinnen und Partner an, die ihr Fachwissen und ihre Kontakte in dem Netz bündeln für etwas „wirklich Großes und Gutes“. 

Martin Riß, Geistlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Dominikus-Ringeisen-Werks: „Ob in Ursberg oder in Krumbach: In den Kliniken an beiden Orten werden Menschen mit hohen Hilfebedarfen mit großer Sensibilität gepflegt und behandelt. Dabei geht es nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch um die menschliche Dimension. Das Kompetenznetz wird durch eine sehr gute Gemeinschaft gebildet - aus lieben Menschen guten Willens.“

Das sind die Netzwerkpartner:

  • Dr. Hans Reichhart, Landrat Günzburg
  • Klaus Holetschek, MdL
  • MdL Jenny Schack, MdL
  • Carolina Trautner, MdL und Landesvorsitzender der Lebenshilfe Bayern
     
  • Dominikus-Ringeisen-Werk, Vorstandsvorsitzender Martin Riß
  • Regens-Wagner Stiftung Dillingen, Vorstandsvorsitzender Rainer Remmele
     
  • Universitätsklinikum Augsburg, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Klaus Markstaller
  • Lehrstuhl für die Medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung und Teilhabebeschränkungen an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg, Prof. Dr. Birgit Prodinger
  • DRW Medizinisches Versorgungszentrum gGmbH, Wolfgang Tyrychter und Willibald Lunzner
  • Therapiezentrum (MZEB) Burgau, Geschäftsführer Stefan Graf
  • Bezirkskliniken Schwaben, Vorstandsvorsitzender Stefan Brunhuber
  • Bayerischer Hausärztinnen- und Hausärzteverband, Dr. Ute Schaaf und Dr. Andreas Weidmann, Neurologe und langjähriger Ärztlicher Leiter einer spezialisierten stationären Abteilung für junge Erwachsene mit neuropädiatrischen Erkrankungen und mehrfachen oder komplexen Behinderungen.
     
  • Ehrenvorsitz: Dr. Theo Waigel

    Ausführliche Berichterstattung der Kreiskliniken Krumbach: https://kliniken-gz-kru.de/unternehmen/presse/detail/gruendung-kompetenznetz-inklumed

    Der Bayerische Runfunk berichtet über das Ursberger Krankenhaus St. Camillus: https://www.br.de/nachrichten/bayern/schwaben-kleines-krankenhaus-grosser-wandel,VC84NLQ

    Quelle: Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, Unternehmenskommunikation

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