In Ursberg entsteht südlich des Ursberger Ladens auf gemeinsamen Wunsch der Gemeinde, des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) und der St. Josefskongregation ein neuer gemeinsamer Begegnungsort für Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt wird im Rahmen der Städtebauförderung durch die Regierung von Schwaben unterstützt und stellt einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Weiterentwicklung dar.
Seit den 1970er Jahren stand auf dem Areal die Ursberger Reithalle. Weil sie baufällig war, musste diese 2023 abgerissen werden. Eine neue Reithalle entstand in der Folge im Bereich des Ursberger Baubetriebs.
Die jetzt freigwordene, versiegelte Fläche am Schnittpunkt zwischen DRW und Gemeinde soll städtebaulich neu geordnet und aufgwertet werden. Geplant sind unter anderem großzügige Grünflächen, ein Spielplatz, Aufenthaltsbereiche und ein Kneippbecken. Durch die Entsiegelung der Fläche entsteht ein offener, einladender Ort, der Begegnung, Erholung und Austausch gleichermaßen ermöglicht.
Landrat Hans Reichhart betont die Bedeutung des Projekts für die gesamte Region:
„Hier entsteht weit mehr als nur eine Grünfläche. Es wächst ein Ort der Begegnung, der das Miteinander stärkt. Die Städtebauförderung ist ein starkes Instrument, um solche nachhaltigen und identitätsstiftenden Projekte zu ermöglichen.“
Auch Ursbergs Bürgermeister Peter Walburger sieht in der Maßnahme einen wichtigen Impuls für die Ortsentwicklung: „Der neue Platz wird das Bindeglied zwischen Gemeinde und DRW. Wir schaffen hier einen offenen Raum für alle Generationen – für unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Gäste. Gerade im Hinblick auf die Landesausstellung 2027 gewinnt dieser Bereich zusätzlich an Bedeutung.“
Text: Landkreis Günzburg