Ursberg / 14. Juli 2026 - Zum heuer fünften Mal fand die inklusive Olympiade des Dominikus-Ringeisen-Werkes (DRW) statt. Und wieder gelang es den Teilnehmenden aus dem Ringeisen Gymnasium, der Dominikus Schule und den Werkstätten des DRW, das Sportereignis zu einem Tag voller Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft zu machen. An zwölf liebevoll gestalteten Stationen konnten die Sportler und Sportlerinnen ihre Geschicklichkeit, ihre Ausdauer und ihre Kreativität unter Beweis stellen.
Nächstes Jahr nach Chile
Besonders bereichert wurde die Veranstaltung durch drei Olympioniken der diesjährigen Special Olympics im Saarland. Patrick Koch (Gold), Manfred Ziegler (Silber) und Florian Clövers (Bronze) holten beim Tischtennis die begehrten Medaillen heim nach Ursberg. „Und nächstes Jahr fahren wir zu den Special Olympics nach Chile“, freute sich Goldmedaillengewinner Patrick Koch. Bevor der sportliche Wettkampf beginnen konnte, zogen die Sportler und Sportlerinnen unter den Flaggen verschiedener Nationen gemeinsam auf dem Sportplatz ein. 37 Klienten aus den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), und 18 Schüler/innen der Dominikus-Schule, einem privaten Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, sammelten sich unter den großen Flaggen. Von den 121 Schüler und Schülerinnen de Ringeisen Gymnasiums (RGU) betreute ein großer Teil die Spielstationen, ein anderer Teil mischte sich sportlich unter die Athleten. Eine schwungvolle Aufwärmrunde bereitete die Teilnehmer auf die bevorstehenden Herausforderungen vor.
Sportlich auch mit Handicap
Von insgesamt zwölf abwechslungsreichen Stationen, allesamt betreut von den Schülern der neunten Klasse des Ringeisen-Gymnasiums, sollten vier Stationen erfolgreich bewältigt werden. „Es hat wirklich großen Spaß gemacht darauf zu achten, dass auch Menschen mit den unterschiedlichsten Handicaps die Aufgaben an den Spielstationen bewältigen können“, brachte Emil Fahrner die Überlegungen und Vorbereitungen der Spiele auf den Punkt. Ein Becherturm, der mit dem Strahl aus einer Wasserpistole zu Umsturz gebracht werden sollte, Eierlaufen, ein Kegelspiel oder das Raten von Emojis mittels Pantomime sorgten für viel Heiterkeit und stürmische Anfeuerungsrufe seitens der Mitspieler. „Aber am meisten Spaß gemacht hat mir das mit der Wasserpistole. Das kann ich richtig gut“, freute sich Elisabeth Stölzle, Schülerin der Dominikus-Schule.
Ein Sieg für Alle
Nach so viel Einsatz, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz war es Zeit für den Auftritt von Andreas Merz, Schulleiter des Gymnasiums, Christiane Nerb, Schulleiterin der Dominikus Schule, Schwester M. Katharina Wildenauer, Generaloberin der Sankt Josefskongregation, Rebecca Hörmann, Fachdienstleitung der Werkstätten (WfbM) und Christian Wilhelm, Werkstattleiter der WfbM. Aus ihren Händen erhielten alle Sportler die Teilnehmerurkunden und die begehrten Siegermedaillen aus der Produktion der WfbM. Für viele Athleten stand zum Schluss des schweißtreibenden Vormittages schon fest: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.“