Maria Bildhausen | 27.01.2025 - Mit dem Gedenkgottesdienst und dem Mahnmal zum Gedenken der Euthanasie-Opfer auf dem Bildhäuser Friedhof möchte die St. Josefskongregation und das Dominikus-Ringeisen-Werk ein Zeichen gegen das Vergessen setzen.
Die Aktion T4, das Euthanasieprogramm des NS-Regimes, verfolgte das Ziel, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch zu ermorden. So wurden in den Jahren 1940 bis 1941 über 18.000 hilf- und wehrlose Menschen gewaltsam getötet. Davon gehörten 379 Menschen mit Behinderungen der St. Josefskongregation, heute Dominikus-Ringeisen-Werk an. Acht Männer hatten ihren Wohn- und Lebensort in Maria Bildhausen.
Die menschenverachtenden, skurrilen und bizarren Gedankengänge der Nationalsozialisten standen im krassen Gegensatz zu den Leitlinien von Pfarrer Dominikus Ringeisen, der sagte: >> Jeder Mensch ist kostbar. <<